Sehr geehrte Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
 
nun liegt ein Schuljahr hinter uns, das im kollektiven Gedächtnis bewahrt bleiben wird. Waren wir nach den Sommerferien 2020 noch voller Hoffnung die Pandemie einigermaßen gut zu bewältigen, hat uns das Virus nach den Herbstferien eines Schlechteren belehrt. Die täglichen Inzidenzmeldungen und die folgenden Reaktionen der Politik hielten uns in Atem, selbst in den Ferienzeiten.
Zusammen haben wir uns dafür eingesetzt in Kontakt zu bleiben. Wir haben neue Formen der Kommunikation erprobt, damit das Lernen auch im Distanz- und Wechselunterricht
vorankommt. Ankerstunden halfen zusätzlich, die besonders benachteiligten Schülerinnen und Schüler zu erreichen. Auch das Lerncamp in den Osterferien war sehr erfolgreich. Deshalb setzen wir es in der letzten Sommerferienwoche für die 6.-8. Klassen fort.
Ich bedanke mich aufs Herzlichste für die Geduld und Unterstützung der Elternschaft in allen Wechselfällen dieses denkwürdigen Schuljahres. Der Schulelternbeiratsvorsitzende, Herr Muth, hat als ausgleichender Kommunikator und wichtige Schaltstelle zur Weitergabe immer neuer Informationen tolle Arbeit geleistet.
Man kann wirklich sagen, alle Beteiligten haben an einem Strang gezogen und waren sich ihrer Verantwortung bewusst. Sonst wären die Auswirkungen der Pandemie auf unser Schulleben noch erheblich schwerer gewesen.
Neben der Ungewissheit, welche andauernden Auswirkungen die lange Pandemiezeit auf unsere Schülerinnen und Schüler haben wird, schauen wir doch mit Zuversicht auf die
kommende Zeit im neuen Schuljahr. Die Wiederherstellung sozialer Beziehungen und eine Unterrichtssituation, die kooperatives Lernen wieder möglich macht, ist eine schöne Aussicht. Auch das regionale Impfzentrum wird vermutlich im Herbst zur Turnhalle zurückgebaut. Spätestens dann sollten wir auch in unserer Schule die Pandemie überwunden haben, und können uns wieder der eigentlichen Aufgabe zuwenden, guten Unterricht anzubieten und die Schulentwicklung voranzubringen.
 
Zunächst jedoch wünsche ich Ihnen und euch eine erholsame Ferienzeit.
Genießen wir den Sommer in diesem Jahr ganz besonders!
 
Schulleiter - Philipp Stannarius

Einschränkung des Präsenzunterrichts

 

Liebe Eltern der Klassen 5 und 6,

zur Eindämmung der Pandemie ist es notwendig, den Präsenzunterricht bis zum 14. Februar 2021 weiterhin einzuschränken und auf den Distanzunterricht auszuweichen.

Falls es Ihnen nicht möglich ist, Ihr Kind zuhause zu betreuen, teilen Sie uns bitte mit dem folgenden Formular mit, ob Ihr Kind an allen Schultagen bis zum 14. Februar 2021 in der Schule unterrichtet werden soll. Ihre Entscheidung bitten wir an die Email-Adresse verwaltung@mbs-gg.de  zuzuleiten.

Formular

Die Regelung des Unterrichts für die weiteren Klassen:

Jahrgangsstufen 7 und 8

  • Distanzunterricht in vollem Umfang statt Präsenzunterricht

Jahrgangsstufen 9 und 10

  • Präsenz- und Distanzunterricht im Wechsel

Pusch-Klasse

  • Nach Absprache Teilnahme am Praktikum möglich; Präsenzunterricht für diejenigen, die kein Praktikum antreten können.

Intensivklassen (IK) I/II  

  • Präsenzunterricht nach Plan

Förderschüler

  • Distanz- oder Präsenzunterricht, je nach Jahrgangsstufe, Elternentscheidung und Einschätzung des Einzelfalls. Betreuung durch das BFZ-Team.

 

Nähere Informationen zur Einschränkung des Präsenzunterrichts erhalten Sie im folgenden Elternschreiben des Schulleiters bzw. Rundschreiben des Kultusministeriums.

Elternschreiben des Schulleiters

Rundschreiben des Kultusministeriums

Besuch des stellvertretenden hessischen Ministerpräsidenten Tarek Al-Wazir

Überraschung bei den Fünftklässlern

Als Überraschungsgast der Schulaufnahmefeier der Klasse 5b, besuchte Herr Staatsminister Tarek Al-Wazir, zum Schulstart am 17. August die Martin-Buber-Schule. Wir verstehen seinen Besuch als Zeichen der Wertschätzung für die Leistungen aller hessischen Schulen während der Pandemie.

In seinem Grußwort berichtete der Minister von eigenen Erfahrungen als Vater von schulpflichtigen Kindern in dieser schwierigen Zeit, aber auch über die besonderen Leistungen von Schule und Elternhäusern im Allgemeinen. Er verband dies mit der Hoffnung, dass wir in einigen Jahren auf die „Corona-Zeit“ als überwundenes aber bleibendes Erlebnis zurückblicken, und in diesem Zusammenhang auch die besondere Schulaufnahmefeier im Gedächtnis der Familien bleibt.
Als Geschenk für jedes der 200 neu aufgenommenen Kinder, hatte er Turnbeutel mit gut zu nutzenden Materialien für die Schule mitgebracht.

Zusammen mit dem ersten Kreisbeigeordneten, Herrn Walter Astheimer und der schulfachlichen Dezernentin des staatlichen Schulamtes, Frau Mudersbach, besuchte der Minister anschließend die erste Unterrichtsstunde der Klasse 5b mit ihrer Klassenlehrerin, Frau Reinhardt. Am Ende des Besuchs blieb Gelegenheit, mit den beiden Politikern und Frau Mudersbach, die aktuellen Herausforderungen der Martin-Buber-Schule zu erörtern.

Beratung und Hilfe

Diese außergewöhnliche Zeit erfordert eine gute Organisation und viel Zusammenhalt in den Familien. Wir rücken buchstäblich eng zusammen. Niemand kann erwarten, dass dies in jedem Fall gut gelingt. Sollte es bei Ihnen/euch zu Hause zu großen Konfliken oder Krisen kommen, gibt es für alle Eltern und Kinder mehrere Beratungsmöglichkeiten:

  • Unsere Schulsozialarbeit ist über das Schulsekretariat zu erreichen
    Telefon: 06152 9811-0, E-Mail: verwaltung@mbs-gg.de
  • Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Kreises Groß-Gerau
    Telefon: 06152 7898, E-Mail: erziehungsberatung@kreisgg.de
  • Beratungsstelle des Deutschen Kinderschutzbundes in Groß-Gerau
    Telefon: 06152-9793050, E-Mail: beratungsstelle@ksbgg.de,
    Homepage (Ansprechpartner): www.ksbgg.de
  • ,,Nummer gegen Kummer" das Kinder- und Jugendtelefon bietet montags bis samstags von 14:00 bis 20:00 Uhr eine kostenlose telefonische Beratung an
    Telefon: 116 111

Tag der offenen Tür 2020

Am 25. Januar 2020 war es mal wieder soweit. Die Martin-Buber-Schule öffnete am Samstag ihre Pforten und begrüßte Eltern, Ehemalige, Schülerinnen und Schüler und solche, die es noch werden wollen. Überall in den Schulgebäuden konnten die Gäste den Schülern bei musikalischen Aufführungen, beim selbstorientierten Lernen oder Präsentieren von Unterrichtsprojekten zuschauen, aber auch wie zum Beispiel beim naturwissenschaftlichen Experimentieren selbst vieles ausprobieren.